Wie viel Geld kostet ein Kind wirklich – und wo kann man sinnvoll sparen?

Ein Kind zu bekommen ist emotional unbezahlbar.
Finanziell allerdings nicht.

Viele werdende Eltern stellen sich früher oder später die Frage:

Was kostet ein Kind wirklich – pro Monat und insgesamt?

Dieser Artikel liefert:

  • realistische Zahlen

  • eine transparente Kostenübersicht

  • konkrete Sparpotenziale

  • und eine Einordnung, wo Investitionen sinnvoll sind


Was kostet ein Kind im Monat?

Die Kosten variieren stark – je nach Lebensstil, Wohnort und Betreuungsmodell. Durchschnittswerte für Deutschland:

Monatliche Kosten (0–6 Jahre)

Kategorie Ø Kosten pro Monat
Kleidung & Schuhe 50–100 €
Ernährung 80–150 €
Windeln & Pflege 50–80 €
Betreuung 0–500 €
Freizeit & Spielzeug 40–100 €
Rücklagen / Anschaffungen 50–150 €

Gesamt: ca. 270–1.000 € pro Monat

Mit zunehmendem Alter steigen besonders:

  • Freizeitkosten

  • Mobilität

  • Bildung

  • Technik


Was kostet ein Kind insgesamt?

Laut verschiedenen Berechnungen liegen die Gesamtkosten bis zum 18. Lebensjahr zwischen:

130.000 € und 250.000 €

Nicht enthalten:

  • Studium

  • Auslandsjahr

  • Führerschein

  • besondere Hobbys

Die größte finanzielle Belastung entsteht in den ersten drei Jahren durch:

  • Erstausstattung

  • Kinderwagen

  • Möbel

  • laufende Betreuungskosten


Wo kann man bei Kindern sinnvoll sparen – ohne Abstriche bei Qualität?

Nicht alles muss neu gekauft werden. Gerade im Kinderbereich entstehen viele Kosten durch kurze Nutzungsdauer.

Hier sind die größten Sparhebel:


1️⃣ Erstausstattung: Second Hand statt Neu

Babys wachsen extrem schnell. Viele Kleidungsstücke werden nur wenige Wochen getragen.

Sparpotenzial:

  • 40–70 % gegenüber Neupreis

  • Hochwertige Marken deutlich günstiger

Besonders geeignet für Second Hand:

  • Wollwalk

  • Babybodys

  • Schlafsäcke

  • Jacken

  • Kinderwagen

Plattformen wie Tildi ermöglichen dabei den Kauf geprüfter, hochwertiger Kinderprodukte mit transparenter Zustandsbeschreibung – ohne Unsicherheit klassischer Kleinanzeigen.


2️⃣ Hochwertig kaufen – mit Wiederverkaufswert denken

Markenprodukte behalten oft ihren Wert. Billigware dagegen verliert sofort an Substanz.

Beispiel:

  • Disana Walkoverall

  • Finkid oder Mini A Ture Winterjacke

  • FOND OF Schulranzen (Affenzahn)

Diese Produkte lassen sich oft problemlos weiterverkaufen.

Das verändert die Rechnung:
Nicht nur Anschaffungspreis zählt – sondern Wertverlust pro Nutzungsmonat.


3️⃣ Saisonales und temporäres Equipment gebraucht kaufen

Produkte mit kurzer Nutzungsdauer:

  • Schneeanzüge

  • Laufräder

  • Skibekleidung

  • Kindergartenrucksäcke

  • Spielküchen

Hier entstehen die größten unnötigen Neuausgaben.


4️⃣ Minimalismus statt Überkonsum

Viele Eltern kaufen zu viel:

  • zu viele Outfits

  • zu viel Spielzeug

  • zu viele „praktische“ Gadgets

Ein klar definierter Bedarf spart nicht nur Geld, sondern reduziert auch Stress.


Was sollte man nicht sparen?

Es gibt Bereiche, bei denen Qualität und Sicherheit Priorität haben:

  • Autokindersitze (Unfallhistorie relevant)

  • Sicherheitsrelevante Produkte ohne nachvollziehbare Herkunft

  • Matratzen bei Unsicherheit über Hygiene

Hier ist Transparenz entscheidend.


Finanzielle Perspektive: Kinder sind teuer – aber planbar

Wichtige Hebel:

  • Gebraucht kaufen

  • Antizyklisch einkaufen

  • Wiederverkauf einplanen

  • Hochwertige Materialien bevorzugen

  • Nicht impulsiv kaufen

Recommerce macht Kinderkosten kalkulierbarer.

Gerade im Kinderbereich ist Kreislaufwirtschaft besonders sinnvoll:

  • Hohe Umschlagsfrequenz

  • Kaum Verschleiß

  • Planbare Größenwechsel


Fazit: Ein Kind kostet Geld – aber weniger als gedacht, wenn man strategisch kauft

Ja, Kinder verursachen Kosten.
Aber ein Großteil davon ist steuerbar.

Second Hand ist dabei kein Sparsignal – sondern eine rationale Entscheidung:

  • wirtschaftlich sinnvoll

  • ökologisch verantwortungsvoll

  • qualitativ oft überlegen

Wer Anschaffungen als temporäre Nutzung statt als Besitz versteht, reduziert Kosten erheblich.

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